Was ist das freiwillige Kirchgeld?

Ist es nicht genug, dass die Kirchensteuer eingezogen wird? Manch Einer wird laut oder leise so denken.

Ja, eigentlich sollte mit der Kirchensteuer die Sache vom Tisch sein. Leider aber ist sie das nicht. Denn nur von einer gewissen Einkommenshöhe ab, wird Kirchensteuer fällig. Was Wenige wissen: Nur rund ein Drittel aller Kirchenmitglieder sind tatsächlich über die Zahlung von Kirchensteuern an der Finanzierung der kirchlichen Aufgaben beteiligt.

Beim "freiwilligen Kirchgeld" handelt es sich um eine (zumeist) jährlich erbetene Spende für die Arbeit in der eigenen Kirchengemeinde. Sie wird von den Mitgliedern erbeten, die keine Kirchensteuer (mehr) zahlen oder über ihre Kirchensteuer hinaus noch etwas geben möchten, um ihre Kirchengemeinde zu unterstützen.

Mit diesem Kirchgeld können örtliche kirchliche Projekte gefördert werden, manche werden dadurch erst möglich. Ob sie das freiwillige Kirchgeld entrichten, und wenn ja in welcher Höhe, entscheiden die Gemeindemitglieder selbst. Auf jeden Fall gilt: Das "freiwillige Kirchgeld" kommt zu 100% der eigenen Kirchengemeinde zugute!