Das "Parlament" des Kirchenkreises beschließt den Haushaltplan

Bevor der Kirchenkreistag als höchstes Beschlussorgan den jährlichen (seit 2011: zweijährlichen) Haushaltsplan diskutiert und beschließt, haben die Beratungen dafür bereits viel Arbeit gekostet. Insbesondere die Verwaltung des Kirchenamtes und die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen und Stellenplanung stimmen die vielen Zahlen von Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen aufeinander ab. Denn Kredite (sprich: Schulden) darf der Kirchenkreis per Gesetz nicht aufnehmen.

Wesentliche Grundlage für die finanzielle Ausstattung des Kirchenkreises und seiner Gemeinden durch die Landeskirche Hannovers ist die Höhe der Gemeindegliederzahl. Je mehr evangelisch-lutherisch getaufte Menschen in den Gemeinden des Kirchenkreises wohnen, desto höher ist die landeskirchliche Zuweisung. Sie speist sich vor allem aus Einnahmen der Kirchensteuer.

Die Einhaltung der jeweils zurückliegenden Haushaltspläne wird anhand der abgeschlossenen Jahresrechungen vom Rechnungsprüfungsamt der Landeskirche überprüft. Wenn sich keine Beanstandungen ergeben, erteilt der Kirchenkreistag dem Kirchenkreisvorstand und dem verwaltenden Kirchenamt die entsprechende Entlastung.

 

Kirchenkreis-Haushaltsplan 2011-2012 (pdf)