29.08.2017  

Superintendentin Elke Schölper

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Superintendentin Schölper verläßt im Frühjahr 2018 den Kirchenkreis Verden

Wechsel ins Landeskirchenamt in Hannover

+++ Pressemitteilung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, 28. August 2017 +++

 

Superintendentin Elke Schölper (57) wird im Herbst 2018 in die Abteilung zwei des Landeskirchenamtes wechseln und das Referat 24 mit dem Schwerpunkt Visitation übernehmen. Sie wird Verden im Frühjahr 2018 verlassen und bis zum Dienstantritt im Landeskirchenamt eine Fort-und Weiterbildungszeit für die neue Aufgabe haben.

 

Elke Schölper ist seit Juni 2012 Superintendentin im Kirchenkreis Verden. 1987 bis 1996 war sie Pastorin der Cosmas- und Damian-Kirchengemeinde Hildesheim Marienrode und 1997 bis 2000 an der St. Andreasgemeinde Hildesheim. In den Jahren 2000 bis 2007 war sie theologische Referentin am Gemeindekolleg der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) bevor sie 2007 bis 2012 Superintendentin im Stadtkirchenverband Hannover mit dem Amtsbereich Garbsen-Seelze wurde.

 

Als theologische Referentin am Gemeindekolleg der VELKD war sie u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit und die Herausgabe der Zeitschrift "Kirche in Bewegung", für das Hospizprojekt "Sterbende begleiten lernen" sowie für die Durchführung von Kirchenvorstandstagungen und Gemeindeberatungsprozessen in den Gliedkirchen der VELKD verantwortlich. Sie arbeitete in der Gemeindeberatung / Organisationsentwicklung, war für Tagungen zu Themen der Gemeindeentwicklung zuständig und wirkte bei zahlreichen Veranstaltungen  in Institutionen der Gliedkirchen der VELKD mit.  Ein Schwerpunkt bestand darin, die praktisch-theologische Diskussion um Veränderungen von Gesellschaft, Kirche und Gemeinde wahrzunehmen und dazu Veranstaltungen zu entwickeln. Als Superintendentin hat sie fachlich u.a. Kindertagesstätten, Schulpfarramt, Stadtjugenddienst und Jugendkirche verantwortet und mehr als dreißig Visitationen durchgeführt. Schölper hat eine Reihe von Aufsätzen in der Zeitschrift "Kirche in Bewegung" veröffentlicht und das Buch "'Sterbende begleiten lernen' - Das Celler Modell zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung" herausgegeben.

 

Zu ihrer neuen Aufgabe sagt Elke Schölper: „Ich bin gerne Superintendentin. Besonders bei den Visitationen konnte ich die Gemeinden im Kirchenkreis richtig gut kennenlernen, das hat mir immer viel Freude gemacht. Ich freue mich aber auch darauf, in den letzten Berufsjahren nach mehr als zehn Jahren Tätigkeit als Superintendentin noch einmal eine neue Herausforderung angehen zu können. In meinem neuen Arbeitsfeld werde ich die bisherige Berufspraxis noch einmal in einen neuen Zusammenhang stellen und meine Erfahrungen, gerade aus dem Bereich Visitation, einbringen können.“

 

Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy sagt zu ihrem Weggang: „Elke Schölper wird uns sehr fehlen mit ihrem Engagement und ihrem klaren und weiterführenden Blick auf die Dinge, daher bedauere ich ihren angekündigten Abschied. Aber ich habe Verständnis für Ihre Entscheidung, auf neue Herausforderungen zuzugehen. Es ist gut, dass sie ihre großen Erfahrungen in Zukunft in die strategische Arbeit des Landeskirchenamtes einbringen wird.“