30.01.2018  

Superintendentin und Diakoniepastorin präsentieren die Vorsorgemappe

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Vorsorgemappe des Kirchenkreises

Anregung zum Gespräch in den Familien

Der Kirchenkreis Verden hat in Zusammenarbeit mit dem Heimat-Verlag aus Bremerhaven eine Vorsorgemappe herausgegeben. In ihr stellen sich die unterschiedlichen diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis mit ihrer Arbeit vor.Daneben gibt es Formulare, die die Möglichkeit bieten, wichtige Daten und Informationen für den Fall von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit bereit zu halten.

Die Idee einer solchen Mappe, die auch schon in anderen Kirchenkreisen umgesetzt wurde, ist neben der Sammlung von wichtigen Auskünften für den Notfall vor allem die Anregung, in den Familien miteinander ins Gespräch zu kommen. Superintendentin Elke Schölper schreibt dazu in ihrem Vorwort: „Wir möchten Ihnen Mut machen: Sprechen Sie in der Familie oder mit Freunden über diese Fragen. Auch Pastorinnen und Pastoren stehen Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung. Beschäftigen Sie sich mit den Situationen, die wir alle befürchten, und die doch auf uns zukommen können. Unser Leben ist ein großes Geschenk. Und doch ist es gefährdet und endlich. Auch Krankheit und Sterben gehören zum Leben. Dafür sollten wir unsere Augen nicht verschließen. Was wir selber sinnvoller Weise tun können, sollten wir tun, damit wir schwierige Zeiten besser bewältigen können.“   So enthält die Mappe auch Informationen von Diakoniepastorin Constanze Ulbrich über die christliche Trauerfeier und es gibt Hinweise über die Möglichkeiten von Trauerbegleitung.

Die Mappe soll nicht einfach verteilt werden, sondern zum Beispiel bei Seniorentreffen in den Kirchengemeinden vorgestellt und angeboten werden. Auch bei Besuchen von Pastorinnen oder Pastoren und von ehrenamtlichen Besuchsdienst- Mitarbeiterinnen kann die Mappe ein Gesprächsanlass sein. Sie wird außerdem beim Selbsthilfetag am 4. März am Stand der Kontaktstelle für Selbsthilfe zu finden sein.

 

Foto: links: Superintendentin Elke Schölper, rechts: Diakoniepastorin Constanze Ulbrich