13.03.2018   <- Zurück zu: Meldungen

Kirchenvorstandswahl am 11.3.2018-

Ergebnisse im Kirchenkreis Verden

Nach der Wahl der Kirchenvorstände in den evangelischen Kirchengemeinden liegen jetzt die Zahlen für den Kirchenkreis Verden vor. Insgesamt hatten sich in den 23 Kirchengemeinden 198 Personen als Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt. Davon sind 84 Frauen und 54 Männer gewählt worden. Die jüngsten Kirchenvorsteher gibt es in Daverden und in St. Nikolai in Verden. Dort entscheiden zukünftig junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren über die Geschicke ihrer Kirchengemeinde mit.

Insgesamt liegt der Kirchenkreis Verden im Trend der gesamten Landeskirche. Die Wahlbeteiligung lag im Durchschnitt des Kirchenkreises bei 14,77 % , in der Landeskirche bei 15, 32 %. Dabei war wie schon traditionell in Oiste als kleinster Gemeinde im Kirchenkreis mit 65, 59 % die Wahlbeteiligung am höchsten. Der landeskirchliche Trend, dass in den Stadtgemeinden die Beteiligung deutlich niedriger liegt als in den Dorfgemeinden, zeigt sich auch im Kirchenkreis Verden.

Unterschiedlich gut angenommen wurde auch das Wahlrecht ab 14 Jahren, das es bei dieser Kirchenvorstandswahl erstmals gab: Insgesamt nutzten 212 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren ihre Wahlmöglichkeit, wobei hier Lunsen mit 27 Wählern in dieser Altersgruppe vorne liegt.

Knapp 60 % der Gewählten haben schon Erfahrung in diesem Amt und 40 % werden zum ersten Mal in einem Kirchenvorstand mitarbeiten. Dabei sind die Kirchenvorstände im Durchschnitt 52 Jahre alt und damit in den letzten sechs Jahren quasi nicht gealtert bzw. jetzt wieder verjüngt, denn das war auch schon 2012 das Durchschnittsalter im Kirchenkreis Verden.

„Beim Blick auf diese Kirchenvorstandswahl gilt ein besonderer Dank all den ehrenamtlichen Helfern in den Wahlvorständen, die sich seit vier Monaten intensiv mit der Vorbereitung der Wahlen vor Ort beschäftigt haben, denn bei ihnen lag die Hauptlast der Wahlen“, sagt Pastor Marko Stenzel als stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises. „Ich wünsche allen gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern, dass sie ihr Amt mit Freude ausüben und für die lange Zeit von sechs Jahren auch über manche Durststrecke hinweg die Motivation behalten, mit der sie jetzt einsteigen.“ Er selbst hat als Gemeindepastor lange Erfahrung in der Kirchenvorstandsarbeit.  „Daher weiß ich, dass diejenigen, die sich für ein solches Amt zur Verfügung stellen, ja nicht nur ihre Zeit, sondern auch viel Herz in diese Arbeit hineingeben. Deshalb würde es mich bei allen nicht gewählten Kandidaten freuen, wenn das Motto „Kirche mit mir“ auch weiterhin für sie gilt und sie sich gerne in ihrer Kirchengemeinde engagieren. Und manchmal geht es schneller als vermutet, dass man als Nachrücker im KV gefragt ist.“

Zu den Gewählten kommen noch jeweils berufene Kirchenvorsteher hinzu, die die Kompetenzen des Gremiums ergänzen. Im Juni werden die neuen Gemeindeleitungen dann jeweils im Gottesdienst in ihr Amt in der Kirchengemeinde eingeführt.