27.03.2018  

Elke Schölper

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Verabschiedung von Superintendentin Elke Schölper

In einem festlichen Gottesdienst wurde Elke Schölper am Palmsonntag nach fast sechs Jahren aus ihrem Amt als Superintendentin des Kirchenkreises Verden verabschiedet und durch Landessuperintendent Dr. Christian Brandy von ihren Aufgaben entpflichtet.

In ihrer letzten Predigt in Verdener Dom ging es ihr anhand des Predigttextes aus dem Hebräerbrief im Neuen Testament um das Thema Glaube im Alltag. Wie können Christen sich an Vorbildern im Glauben orientieren und ihren eigenen Glauben überzeugend im Alltag einbringen? Dass es für die Zukunft der Kirche wichtig sein wird, dass Christen Profil zeigen, davon zeigte sich die Predigerin überzeugt. Ihr Wunsch für die Gemeinde ist, dass sie dabei immer wieder Gottesdienste für sich als Kraftquellen nutzen können. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt einem Fonds des Diakonischen Werkes in Verden zugute, aus dem Schulmaterialien für bedürftige Schulanfänger mitfinanziert werden. 

Beim anschließenden Empfang wurde in den verschiedenen Grußworten auf die Arbeit der Superintendentin zurückgeblickt.

Landrat Peter Bohlmann konnte auf eine Fülle gelungener gemeinsamer Projekte zurückblicken. Durch Elke Schölpers lösungsorientierte Art konnten in der Gründung des Kita-Verbandes, beim Gebäudemanagement, in der Flüchtlingspolitik und beim Netzwerk Erinnerungskultur wichtige Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden. Die gute Zusammenarbeit von Kirchenkreis und Landkreis bzw. einzelnen Kommunen war dabei ganz entscheidend und wird auch weiterhin wichtig sein.

Es gab Grußworte von Propst Ziemens von der katholischen Kirche, für die anderen Superintendenten des Sprengels sprach Jutta Rühlemann aus Osterholz-Scharmbeck und für die Domgemeinde Jens Wilkens aus dem Kirchenvorstand.

Für den Kirchenkreis kamen Sonja Bohl- Dencker als Vorsitzende des Kirchenkreistages und die beiden stellvertretenden Superintendenten zu Wort. Dabei kam noch einmal in den Blick, dass Schölper alle 23 Gemeinden des Kirchenkreises visitiert hat, dass sie federführend bei der Erarbeitung der Grundstandards, also der Leitlinien der zukünftigen kirchlichen Arbeit mitgewirkt hat, sowie ein in der Landeskirche vorbildhaftes Gebäudemanagement eingeführt hat. Sie hat Prozesse angeschoben und Gemeinden Wegweisungen in Richtung Zukunft gegeben.

Zum Schluss bedankte sich Elke Schölper bei allen, die in den vergangenen Jahren mitgedacht und mitgearbeitet haben und wünschte wie schon im Gottesdienst in ihrer Predigt, dass sich die Christen hier durch Gottesdienste immer wieder beflügeln lassen und dann gestärkt an die Arbeit hinausgehen.

Elke Schölper wechselt ins Landeskirchenamt nach Hannover. Ihre Nachfolge wird in den kommenden Monaten entschieden.

Während der Vakanz sind die beiden Stellvertreter Pastor Dietrich Hoffmann aus Achim und Marko Stenzel aus Verden für die Superintendentur zuständig.