08.09.2017  

Einige Eindrücke vom Kinderkirchentag

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Kinderkirchentag des Kirchenkreises in Etelsen

Auf den Spuren von Martin Luther

Auf den Spuren von Martin Luther – Kinderkirchentag des Kirchenkreises in Etelsen 

Am 2. September fand wieder einmal ein kreisweiter Kinderkirchentag in Etelsen statt.

Vorbereitet wurde der Tag von den Regionaldiakonen Andreas Bergmann, Claudia Clasen und der beauftragten für Kindergottesdienst im Kirchenkreis, Pastorin Cathrin Schley in Zusammenarbeit mit vielen Ehrenamtlichen aus den Gemeinden.

Unter dem Motto „Gottes Liebe kostet nichts – Martin entdeckt, was wichtig ist“ verbrachten viele Kinder mit ihren Eltern einen fröhlichen Nachmittag rund um die Kirche.

Sogar das Wetter spielte mit, denn die Sonne strahlte über den vielen Pavillons und Mitmachständen.

Der Nachmittag begann in der Kirche mit einem Bühnenprogramm. Durch die Show führte die Kindergottesdienstbeauftragte im Kirchenkreis Cathrin Schley, begleitet von der Jugendband Nervous Finger.

Sie konnten „Isa“ trösten, als diese völlig ihr Leid klagte: niemandem konnte sie etwas recht machen.

Gemeinsam mit Isa machten sich die Kinder dann auf eine Zeitreise – hinein ins  Mittelalter – ins Kloster zu Martin Luther. Sie konnten miterleben, wie auch Martin darunter leidet, dass er Gott nichts recht machen kann – und wir er dann zu seiner großen Entdeckung kam: Gott brauchen wir nichts recht zu machen. Er liebt uns so wie wir sind!

Für den Rest des Nachmittags konnten die Kinder dann selbst auf Entdeckungstour gehen:

Da gab es einen Spiegel zu basteln, der zeigt, wen Gott lieb hat. Und das selbstgebastelte Kreuz kann die Kinder noch lange daran erinnern, dass Gott seine Liebe zu den Menschen in Jesus gezeigt hat.

Oder es ging auf Suche nach den Schätzen in der Bibel.

Auch die Lutherrose, in der Martin Luther damals seine Erkenntnis ins Bild umgesetzt hat,  gab es mehrfach zum Mitnehmen: als Siegelring, im Windlicht oder auf  einer Tasche.

Bei der Wohlfühlstation wurde spürbar weitergegeben: du bist angenommen.

Ein Stück vom Himmel konnte mitgenommen werden.

Auch in das Mittelalter konnten sich die Kinder zurückversetzen: zuerst wurden mittelalterliche Hüte gebastelt und dann ging es in die Spielarena.

Und wie schrieb man früher? Mit Feder und Tinte konnte das selbst ausprobiert werden.

Für Speis und Trank sorgten die fleißigen Damen aus der Etelser Kirchengemeinde mit einem reichhaltigen Küchenbuffet.

Zum Abschluss des Tages kamen alle wieder in der Kirche zu einer kleinen Andacht zusammen.

Danach machten sich müde, aber auch begeisterte Kinder mit ihren Familien wieder auf den Rückweg in die verschiedenen Regionen unseres Kirchenkreises.

Und selbst am nächsten Tag war in mancher Familie noch das ein oder andere Lied vom Kinderkirchentag zu hören.

Ein deutliches Zeichen: das muss es bald wieder geben!

(Bericht: Cathrin Schley / Fotos: Kerstin Laschat)